AZ-104 Erfahrungen: Woran die Prüfung die meisten scheitern lässt — Certsqill
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AZ-104 Erfahrungen: Woran die Prüfung die meisten scheitern lässt

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Certsqill Redaktion· Aktualisiert 6. September 2026· 13 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

AZ-104 ist keine Theorieprüfung, die man mit Auswendiglernen von Folien besteht — sie testet, ob du in Azure tatsächlich Ressourcen aufsetzen, absichern und am Laufen halten kannst. Für jemanden mit echter Portal- und CLI-Erfahrung ist sie machbar, für reine Theorie-Lerner ohne Hands-on wird sie zur Wand. Die realistische Vorbereitungszeit liegt je nach Vorerfahrung zwischen zwei und acht Wochen, nicht zwei Tagen. Am meisten scheitern Kandidaten nicht an Faktenwissen, sondern an Netzwerk-Szenarien, die verlangen, dass du im Kopf durchspielst, was mit einem Paket passiert — und genau das lässt sich nicht durch Lesen lernen, nur durch Bauen und Kaputtmachen im eigenen Tenant.

Was die Prüfung wirklich abfragt — die offiziellen Domänen und was hinter jeder steckt

AZ-104 prüft fünf Domänen, und jede davon hat eine eigene Handschrift — es lohnt sich, das vor der Anmeldung zu verstehen, weil es direkt entscheidet, wie du deine Lernzeit aufteilst.

  • Deploy and manage Azure compute resources (22,5%) — das ist der größte Block und dreht sich um VMs, VM Scale Sets, Container Instances, App Service und die Frage, wie du Ressourcen wiederholbar deployst: mit ARM-Templates, Bicep oder CLI-Skripten statt manuellem Klicken. Wer nur im Portal geklickt hat und nie ein Template gelesen hat, wird hier überrascht.
  • Manage Azure identities and governance (22,5%) — genauso schwer gewichtet, aber inhaltlich komplett anders: Azure AD (heute Entra ID) Benutzer und Gruppen, RBAC-Rollen versus Azure AD-Rollen (die häufigste Verwechslung überhaupt), Management Groups, Subscriptions, Azure Policy und Tags. Wer den Unterschied zwischen einer RBAC-Rollenzuweisung auf Ressourcengruppen-Ebene und einer Azure AD-Rolle nicht sauber trennen kann, verliert hier systematisch Punkte.
  • Implement and manage storage (17,5%) — Storage Accounts, Blob-Tiers (Hot/Cool/Archive), Redundanzoptionen (LRS, ZRS, GRS, GZRS), Azure Files, Lifecycle-Management-Regeln und Zugriffssteuerung über SAS-Tokens und Storage-Firewalls.
  • Implement and manage virtual networking (17,5%) — VNets, Subnetting, VNet-Peering, Network Security Groups und deren Regelauswertung, Load Balancer, Application Gateway, VPN-Gateways, Private Endpoints versus Service Endpoints, DNS-Auflösung innerhalb und außerhalb von Azure.
  • Monitor and maintain Azure resources (12,5%) — Azure Monitor, Log Analytics-Abfragen, Alerts, Azure Backup, Update-Management für VMs.

Die exakte Aufteilung der Fragenanzahl pro Domäne, die Gesamtzahl der Fragen und das Prüfungsformat findest du im Detail hier: /de/microsoft-azure-administrator-az-104/exam-format/

Welche Domäne die meisten durchfallen lässt und warum

Networking. Nicht weil die Konzepte exotisch wären, sondern weil sie als einzige Domäne verlangen, dass du eine Kette von Entscheidungen im Kopf simulierst statt eine Konfiguration zu erkennen. Eine typische Frage gibt dir zwei Subnetze, eine NSG mit mehreren Regeln unterschiedlicher Priorität, und fragt: Kommt der Traffic durch? Das ist keine Wissensfrage, das ist eine Rechenaufgabe mit Regeln, die du im Kopf in der richtigen Reihenfolge auswerten musst — niedrigste Prioritätszahl gewinnt, explizite Deny-Regeln vor impliziten Allow-Regeln, Subnetz-Ebene vor NIC-Ebene.

Dicht dahinter liegt Identities and Governance, aus einem anderen Grund: Die Begriffe klingen vertraut genug, dass Leute sie überspringen, obwohl die Feinheiten entscheidend sind. RBAC-Rollen wirken auf Ressourcen, Azure AD-Rollen wirken auf das Verzeichnis selbst — eine Person kann Owner einer Subscription sein und trotzdem keine Benutzer im Tenant anlegen können. Management-Group-Hierarchien mit vererbten Policies sind ein weiterer Stolperstein: Kandidaten unterschätzen, dass eine Policy auf einer übergeordneten Management Group jede darunterliegende Subscription betrifft, auch wenn dort nichts explizit konfiguriert wurde.

Storage und Compute lassen zwar mehr Kandidaten scheitern in absoluten Zahlen, einfach weil sie mehr Fragenanteil haben — aber pro Frage ist die Fehlerquote bei Networking und Governance spürbar höher, weil dort Verständnis nicht durch Wiedererkennen ersetzt werden kann.

Für wen sie sich lohnt und für wen nicht

Sie lohnt sich für dich, wenn du bereits in einer IT-Ops-, Helpdesk- oder Junior-Sysadmin-Rolle arbeitest und dein Arbeitgeber Workloads nach Azure verschiebt oder schon dort hat. In diesem Fall ist AZ-104 der direkte, erwartete nächste Schritt — sie bestätigt formal, was du im Job ohnehin lernen musst, und macht dich für Azure-spezifische Aufgaben sichtbar bei internen Rollenwechseln.

Sie lohnt sich auch für Quereinsteiger mit Systemadministrations-Hintergrund (Windows Server, Linux, Netzwerktechnik), die gezielt Richtung Cloud wechseln wollen — die Prüfung übersetzt genau das Wissen, das sie schon haben, in Azure-Terminologie und -Werkzeuge.

Sie lohnt sich eher nicht als erster Schritt, wenn du noch nie eine Subscription angefasst hast und komplett neu in der IT bist. In dem Fall investierst du Zeit in eine Prüfung, die Grundlagen voraussetzt, die du erst noch aufbauen musst — AZ-900 (Fundamentals) ist hier der ehrlichere Startpunkt, nicht weil AZ-104 “zu schwer” wäre, sondern weil sie kein Grundlagenkurs ist und das auch nicht sein will.

Sie lohnt sich auch wenig, wenn dein Ziel Architektur- oder Design-Rollen sind. AZ-104 zertifiziert Implementierung und Betrieb, nicht Design-Entscheidungen zwischen Optionen — dafür ist AZ-305 der richtige nächste Schritt, nicht AZ-104 allein.

Welche Vorkenntnisse realistisch nötig sind

Du brauchst kein Softwareentwickler-Niveau an Scripting, aber du solltest vor der Anmeldung ehrlich mit dir sein, ob du Folgendes schon kannst, nicht nur kennst:

  • Eine VM im Portal und per CLI oder PowerShell erstellen, nicht nur eine der beiden Methoden.
  • Grundverständnis von IP-Adressierung und Subnetzen — CIDR-Notation lesen können, nicht nur den Begriff kennen.
  • Grundlegende Linux- oder Windows-Server-Administration: Dienste starten/stoppen, Firewall-Regeln, Benutzerverwaltung.
  • Ein Gefühl für Identity-Konzepte allgemein — was ein Verzeichnis, eine Rolle, eine Gruppe ist, auch wenn noch nicht Azure-spezifisch.

Was du nicht brauchen: Programmiererfahrung, Kubernetes-Tiefenwissen, Erfahrung mit anderen Cloud-Anbietern. Azure-Vorerfahrung im engeren Sinn brauchst du auch nicht zwingend, wenn du die obigen Grundlagen mitbringst und bereit bist, sie in einem kostenlosen Azure-Tenant (Free-Tier-Subscription reicht für praktisch alle Prüfungsthemen außer sehr große VM-Größen) praktisch zu üben.

Wie schwer sie für Einsteiger ist — woran genau die Schwierigkeit hängt

“Einsteiger” ist hier keine einheitliche Gruppe, und das verändert die Antwort komplett. Ein IT-Einsteiger ohne jede Admin-Erfahrung hat ein anderes Schwierigkeitsprofil als ein erfahrener Windows-Admin, der zum ersten Mal Azure anfasst.

Für Letzteren ist AZ-104 mittel schwer: Die Konzepte (Server, Netzwerke, Berechtigungen) sind vertraut, nur die Werkzeuge und Terminologie sind neu. Die Schwierigkeit liegt dann fast ausschließlich darin, Azure-spezifische Grenzen und Defaults zu lernen (z. B. dass NSGs zustandsbehaftet sind, während klassische Firewall-Regeln das nicht zwingend waren).

Für einen kompletten IT-Einsteiger ist die Prüfung objektiv schwer — nicht weil die Inhalte unlogisch wären, sondern weil zwei Dinge gleichzeitig gelernt werden müssen: die zugrunde liegenden IT-Konzepte (was ist ein Subnetz, was ist RBAC überhaupt) und deren Azure-spezifische Umsetzung. Das verdoppelt effektiv den Lernaufwand gegenüber jemandem mit Vorwissen.

Was Einsteiger konsequent unterschätzen: die Menge an Hands-on-Zeit, die nötig ist, bevor Multiple-Choice-Wissen in Szenario-Antworten übersetzbar wird. Man kann die Definition von “Peering” in einer Stunde lernen. Man braucht deutlich länger, um in einer Prüfungsfrage mit vier Subnetzen und zwei VNets sofort zu sehen, warum Traffic nicht durchkommt, wenn Peering ohne “Allow forwarded traffic” konfiguriert ist.

Was an dieser Prüfung anders ist als an vergleichbaren desselben Anbieters

Verglichen mit AZ-900 (Fundamentals): AZ-900 fragt Konzepte ab (“Was ist IaaS versus PaaS”), AZ-104 fragt Umsetzung ab (“Konfiguriere dies so, dass X funktioniert”). Wer AZ-900 bestanden hat und denkt, AZ-104 sei “die nächste Stufe des gleichen Formats”, unterschätzt den Sprung: AZ-104 hat Case-Study-Fragen mit mehreren zusammenhängenden Teilfragen, AZ-900 nicht.

Verglichen mit AZ-305 (Architect): AZ-305 fragt “Welche der drei Optionen ist die beste Design-Entscheidung für dieses Business-Requirement”, AZ-104 fragt “Wird diese konkrete Konfiguration funktionieren, ja oder nein”. AZ-305 setzt AZ-104-Wissen sogar teilweise voraus und baut Entscheidungsebenen obendrauf.

Verglichen mit anderen Associate-Prüfungen wie AZ-500 (Security) oder AZ-700 (Networking): Diese sind vertikal und tief in einem Thema, AZ-104 ist horizontal breit über fünf Domänen. Das bedeutet, AZ-104 verlangt weniger extreme Tiefe pro Thema, aber mehr Kontextwechsel innerhalb der Prüfung selbst — du springst von Storage-Redundanz zu NSG-Regeln zu RBAC-Zuweisungen, oft innerhalb desselben Fragenblocks.

Ein Punkt, der oft übersehen wird: AZ-104 ist eine der wenigen Microsoft-Prüfungen, in der eine einzelne Case Study mehrere Fragen mit gemeinsamem Kontext liefert — du liest ein Szenario einmal und beantwortest dann drei bis fünf Fragen dazu. Das bedeutet, ein Verständnisfehler am Anfang der Case Study kostet dich mehrere Punkte, nicht nur einen.

Welche Fragetypen vorkommen und was sie verlangen

  • Einfache Multiple-Choice — testet Faktenwissen direkt, z. B. welche Redundanzoption bei einem Regionsausfall noch verfügbar ist.
  • Szenario mit Ja/Nein-Statements — du bekommst eine Konfiguration beschrieben und musst mehrere Aussagen dazu unabhängig als richtig oder falsch bewerten. Diese Fragen bestrafen Halbwissen am stärksten, weil du nicht raten kannst, welche der Aussagen “die richtige” ist — sie sind alle einzeln zu bewerten.
  • Case Studies — ein längeres Unternehmens-Szenario mit mehreren zusammenhängenden Fragen. Verlangt, dass du dir Details (Subscription-Struktur, bestehende Ressourcen, Compliance-Anforderungen) merkst und über mehrere Fragen hinweg konsistent anwendest.
  • Drag-and-Drop / Reihenfolge — z. B. die richtige Reihenfolge von CLI-Befehlen oder Deployment-Schritten herstellen.
  • “Wähle die Lösung, die die Anforderung erfüllt” — mehrere technisch plausible Lösungen, aber nur eine erfüllt alle genannten Randbedingungen (Kosten, Ausfallsicherheit, Compliance) gleichzeitig.

Was alle Typen gemeinsam verlangen: Du musst nicht nur wissen, dass eine Funktion existiert, sondern wann genau sie die richtige Wahl ist gegenüber einer ähnlichen Alternative. Genau deshalb bringen reine Auswendiglern-Karteikarten wenig — du brauchst Übungsfragen, die im Prüfungsstil formuliert sind. Eine gute Sammlung an AZ-104 Prüfungsfragen, auch auf Deutsch, hilft hier mehr als weitere Lesestunden in der Dokumentation: /de/microsoft-azure-administrator-az-104/practice-questions/

Was der Titel im Beruf bewirkt und was nicht

AZ-104 öffnet dir realistisch die Tür zu Rollen wie Cloud Administrator, Azure Support Engineer oder Junior Cloud Engineer — vor allem als Filterkriterium in Bewerbungsprozessen, wenn ein Unternehmen bereits produktiv auf Azure arbeitet und eine formale Bestätigung von Grundfertigkeiten will. In internen Teams verschafft sie dir oft Zugang zu Aufgaben, die vorher nur Senior-Kollegen gemacht haben, weil sie zeigt, dass du die Werkzeuge kennst.

Was sie nicht bewirkt: Sie ersetzt keine praktische Erfahrung in einem echten, gewachsenen Environment mit Legacy-Konfigurationen, Altlasten und politischen Zwängen. Sie garantiert keine automatische Gehaltserhöhung oder Beförderung — wie stark sie sich tatsächlich auf Gehalt und Verhandlungsposition auswirkt, hängt stark vom Markt, der Region und deiner sonstigen Erfahrung ab; für konkrete Zahlen zu Prüfungskosten und Format lohnt sich ein Blick auf /de/microsoft-azure-administrator-az-104/exam-cost/ und /de/microsoft-azure-administrator-az-104/exam-format/, statt sich auf pauschale Gehaltsversprechen zu verlassen, die online kursieren.

Sie ist außerdem kein Ersatz für ein gutes Bewerbungsprofil mit sichtbaren Projekten — sie ist ein zusätzliches Signal, kein alleinstehendes.

Wie lange eine ehrliche Vorbereitung dauert

Das hängt fast vollständig von deiner Ausgangslage ab, nicht von “Talent”:

  • Mit bestehender Azure-Erfahrung (du arbeitest schon damit, kennst Portal und CLI): zwei bis vier Wochen fokussiertes Lernen reichen meist, um Wissenslücken zu schließen und Prüfungsformat zu üben.
  • Mit allgemeiner IT-Admin-Erfahrung, aber ohne Azure: rechne mit vier bis sechs Wochen bei regelmäßigem Lernen, weil du Konzepte übersetzen musst, nicht neu lernen.
  • Als kompletter Einsteiger in IT und Cloud: sechs bis zehn Wochen sind realistisch, wenn du parallel Grundlagen (Netzwerke, Berechtigungskonzepte) aufbaust.

Diese Zeiträume gelten für konsistentes Lernen, nicht für sporadisches Blättern in der Dokumentation. Wer täglich 30 Minuten liest, aber nie selbst eine Ressource anlegt, braucht länger als diese Schätzungen — weil Hands-on-Zeit nicht komprimierbar ist. Ein Verständnis, das nur beim Lesen entstanden ist, hält der Case-Study-Frage im Prüfungsraum nicht stand.

Welche Lernmaterialien taugen und welche Zeit kosten

Taugt gut:

  • Microsoft Learn-Module zu AZ-104 — kostenlos, direkt auf die Domänen gemappt, aber sie allein reichen nicht für Prüfungsreife, weil sie selten im Szenario-Stil fragen.
  • Ein eigener Azure-Tenant mit Free-Tier-Subscription — der wichtigste Baustein überhaupt. Fast jedes Prüfungsthema lässt sich dort nachbauen: VM erstellen, NSG-Regeln testen, Storage-Redundanz konfigurieren.
  • Gezielte AZ-104 Prüfungsfragen im Case-Study- und Szenario-Format, idealerweise auf Deutsch, wenn du dich in dieser Sprache prüfungssicherer fühlst — sie zeigen dir genau, wo dein Verständnis noch oberflächlich ist: /de/microsoft-azure-administrator-az-104/practice-questions/

Kostet viel Zeit für wenig Ertrag:

  • Reine Video-Kurse ohne begleitende Übungsaufgaben — passives Zuschauen erzeugt ein trügerisches Gefühl von Verständnis, das in der Prüfung nicht standhält.
  • Foren-Zusammenfassungen “was in meiner Prüfung dran war” — Fragenpools ändern sich, und solche Listen sind selten aktuell oder vollständig, sie ersetzen kein systematisches Durcharbeiten der Domänen.
  • Auswendiglernen von ARM-Template-Syntax ohne sie selbst zu deployen — du musst die Struktur verstehen (Parameters, Resources, Outputs), nicht Zeile für Zeile memorieren.

Wie lange die Zertifizierung gilt und was danach kommt

Die AZ-104 Zertifizierung ist nach Bestehen ein Jahr gültig. Vor Ablauf kannst du sie über eine kostenlose Online-Neubewertung bei Microsoft verlängern, ohne die komplette Prüfung erneut ablegen zu müssen — das ist Microsofts allgemeines Modell für die meisten Rollenbasierten Zertifizierungen, nicht eine AZ-104-Besonderheit.

Danach ergeben sich zwei sinnvolle Richtungen: Wer Richtung Architektur und Entscheidungsverantwortung will, macht als Nächstes AZ-305. Wer Richtung Spezialisierung will, wählt vertikal — AZ-500 für Security, AZ-700 für Networking, oder AZ-400 für DevOps-nahe Rollen. Beide Wege bauen direkt auf dem AZ-104-Wissen auf, du fängst nicht bei null an.

Womit man anfängt, wenn man heute beginnt

Bevor du irgendeinen Kurs startest: Leg dir eine kostenlose Azure-Subscription an und erstelle heute noch eine VM, ein VNet und einen Storage Account manuell im Portal. Diese eine Stunde sagt dir mehr über deinen tatsächlichen Startpunkt als jeder Selbsttest.

AZ-104 Study Plan, 30 Tage (für Leser mit etwas IT-Erfahrung, aber wenig Azure-Praxis):

  • Tag 1-7: Compute-Domäne — VMs, Scale Sets, App Service, dabei parallel im eigenen Tenant nachbauen.
  • Tag 8-14: Identities and Governance — Azure AD, RBAC, Management Groups, Policies, jeweils mit praktischer Rollenzuweisung testen.
  • Tag 15-20: Storage — Redundanzoptionen, Lifecycle-Regeln, Zugriffssteuerung selbst konfigurieren.
  • Tag 21-26: Networking — NSGs, Peering, Load Balancer, Gateways, gezielt Szenarien nachstellen und Traffic-Fluss durchspielen.
  • Tag 27-30: Monitoring, Wiederholung schwacher Bereiche, vollständige Case-Study-Übungsfragen unter Zeitdruck.

AZ-104 Study Plan, 14 Tage (nur realistisch mit bestehender Azure-Erfahrung, als Auffrischung vor der Prüfung):

  • Tag 1-4: Alle fünf Domänen im Schnelldurchlauf über Microsoft Learn, Fokus auf Lücken identifizieren statt neu lernen.
  • Tag 5-8: Gezielt Prüfungsfragen in den beiden schwächsten Domänen (meist Networking und Governance), jede falsch beantwortete Frage bis zum Grund verstehen, nicht nur die richtige Antwort merken.
  • Tag 9-12: Case Studies unter Zeitdruck üben, Hands-on-Wiederholung der Themen mit den meisten Fehlern.
  • Tag 13-14: Leichte Wiederholung, keine neuen Themen mehr, Prüfungsformat und Ablauf noch einmal durchgehen: /de/microsoft-azure-administrator-az-104/exam-format/

FAQ

Kann ich AZ-104 ohne jede Cloud-Erfahrung bestehen, wenn ich nur hart genug lerne? Theoretisch ja, praktisch dauert es deutlich länger als gedacht, weil Szenario-Fragen Erfahrung simulieren, die reines Lesen nicht ersetzt. Plane für diesen Fall die längere Seite der Vorbereitungszeit ein, nicht die kürzere.

Wie viel praktische Azure-Erfahrung brauche ich wirklich vor dem Prüfungstermin? Als Richtwert: Du solltest jedes Kernthema (VM, VNet, Storage Account, RBAC-Zuweisung) mindestens einmal selbst im Portal und einmal per CLI erstellt haben, bevor du dich anmeldest — nicht nur gelesen haben, wie es geht.

Reicht die Azure Free-Tier-Subscription zur Vorbereitung, oder brauche ich eine bezahlte? Free-Tier reicht für fast alle Prüfungsthemen. Nur bei sehr großen VM-Größen oder bestimmten Premium-Storage-Optionen stößt du an Grenzen, die für die Prüfung selbst nicht entscheidend sind.

Ist AZ-104 schwerer als vergleichbare Associate-Zertifizierungen anderer Anbieter? Sie ist anders schwer, nicht per se schwerer — der Fokus liegt stärker auf breitem operativem Wissen über fünf Domänen statt auf tiefem Architekturwissen in einem Bereich.

Woran erkenne ich, dass ich tatsächlich bereit für den Prüfungstermin bin? Wenn du in Übungsfragen im Case-Study-Format konstant über die im Vendor-Material beschriebene Bestehensgrenze kommst und dabei erklären kannst, warum jede Antwort richtig ist, nicht nur dass sie es ist. Details zur Bewertung findest du hier: /de/microsoft-azure-administrator-az-104/passing-score/

Fazit

AZ-104 ist eine ehrliche Prüfung — sie verlangt echtes Können, nicht nur Erinnerung, und genau deshalb lohnt sie sich für jeden, der tatsächlich mit Azure arbeiten will oder wird. Wenn du noch nie eine Subscription angefasst hast, fang heute mit einer kostenlosen Subscription an, nicht mit einem Kurs — und plane realistisch vier bis acht Wochen ein, je nachdem, wo du wirklich stehst, nicht wo du gerne stündest.

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Prüfungsgenaue Fragen mit detaillierten Erklärungen für jede Antwort, Wiederholung per Spaced Repetition, die genau das zurückbringt, was du zu vergessen drohst, und einem Readiness-Score, der dir zeigt, wann du bereit bist. Teste 20 Fragen kostenlos — dann schalte den Kurs einmalig frei. 7-Tage-Geld-zurück-Garantie.

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