AZ-104 nicht bestanden - Schadet das deiner Karriere wirklich?
Kurze Antwort
Nein — ein nicht bestandenes AZ-104 schadet deiner Karriere nicht nachhaltig. Es fühlt sich in dem Moment furchtbar an, keine Frage. Du hast Wochen mit AZ-104 lernen verbracht, dich durch Videos, Dokumentationen und az-104 prüfungsfragen deutsch gearbeitet, und dann steht da “Fail” auf dem Bildschirm. Das tut weh, ganz ehrlich.
Aber die Realität ist nüchterner als das Gefühl: Kein Personaler sieht deine gescheiterten Versuche. Kein System meldet an Unternehmen, wie oft du eine Prüfung wiederholt hast. Der einzige Moment, in dem ein nicht bestandenes AZ-104 tatsächlich zum Problem wird, ist, wenn du dich davon aufhalten lässt, es später zu bestehen. Alles andere — der eine Fail, der Frust, das Gefühl, nicht gut genug zu sein — verschwindet in dem Moment, in dem du die Zertifizierung nachholst. Und genau darum geht es in diesem Artikel: wie du diesen Rückschlag realistisch einordnest, statt ihn zur Katastrophe aufzublasen.
Was Arbeitgeber wirklich sehen (Hinweis: nicht deinen Fail)
Hier ist die Sache, die den meisten in der Prüfungsangst-Phase entgeht: Microsoft gibt Arbeitgebern keine Einsicht in deine Prüfungshistorie. Es gibt kein Portal, auf dem ein Recruiter nachschauen kann, dass du beim ersten oder zweiten Versuch durchgefallen bist. Was ein Unternehmen sieht, ist entweder ein bestandenes Zertifikat in deinem LinkedIn-Profil oder deinem Lebenslauf — oder gar nichts.
Das bedeutet: Sobald du AZ-104 bestehst, ist der Fail faktisch unsichtbar für jeden, der nach dir sucht oder dich einstellt. Microsoft selbst kommuniziert die Zertifizierung als Nachweis von Kompetenz zum Zeitpunkt des Bestehens — nicht als Chronik deines Lernprozesses. Genau deshalb ist die Frage “wie oft habe ich es probiert” für Arbeitgeber praktisch irrelevant. Relevant ist nur: Hast du das Zertifikat, und kannst du in der Rolle liefern.
Was Unternehmen in der Cloud-Branche tatsächlich bewerten, ist eine Kombination aus drei Dingen: das Zertifikat als Grundnachweis, deine praktische Erfahrung mit Azure-Diensten, und wie du im Gespräch über konkrete Szenarien sprichst — etwa wie du RBAC in einer produktiven Umgebung konfiguriert hast oder wie du ein VNet mit mehreren Subnetzen aufgesetzt hast. Der Prüfungsversuch, der nicht geklappt hat, spielt in dieser Bewertung schlicht keine Rolle.
Zeigt ein nicht bestandenes AZ-104 in deiner Akte auf?
Nein. Es gibt keine öffentlich einsehbare “Akte”, auf der Prüfungsversuche vermerkt sind. Dein Microsoft-Learn-Profil zeigt bestandene Zertifizierungen und deren Gültigkeitsdauer — nicht die Anzahl der Versuche, die davor lagen. Selbst wenn ein Unternehmen eine Background-Check-Firma beauftragt, prüfen diese in der Regel nur, ob eine angegebene Zertifizierung tatsächlich existiert und gültig ist, nicht die Prüfungshistorie dahinter.
Die einzige Stelle, an der dein Fail überhaupt “sichtbar” wird, ist dein eigenes Microsoft-Konto — und das siehst nur du. Wenn du dich also fragst, ob ein zukünftiger Arbeitgeber bei einem Background-Check plötzlich entdeckt, dass du beim ersten Mal durchgefallen bist: Das passiert nicht. Was allerdings passiert, ist etwas anderes und subtileres — nämlich, dass du selbst dir eine Geschichte erzählst, in der dieser eine Fail viel mehr Gewicht bekommt, als er verdient. Genau diese innere Erzählung ist es, die Menschen manchmal davon abhält, sich erneut anzumelden, statt einfach die AZ-104 vorbereitung zu verbessern und einen zweiten Termin zu buchen.
Wichtig ist trotzdem, ehrlich zu bleiben: Wenn du in einem Vorstellungsgespräch aktiv gefragt wirst, ob du die Prüfung schon einmal versucht hast, solltest du nicht lügen. Aber gefragt wirst du danach so gut wie nie — weil es niemanden interessiert.
Wie sich ein nicht bestandenes AZ-104 auf Bewerbungen auswirkt
In der Praxis wirkt sich ein nicht bestandenes AZ-104 nur dann auf deine Bewerbungen aus, wenn du dich davon abhalten lässt, die Zertifizierung irgendwann zu erlangen. Das Zertifikat selbst bleibt äußerst wertvoll für den Karrierefortschritt, insbesondere für Rollen wie:
DevOps Engineer (in den USA häufig im Bereich 85.000–120.000 US-Dollar Jahresgehalt, Zahlen variieren je nach Markt und Region stark): AZ-104 ist hier zwar nicht immer zwingend vorgeschrieben, zeigt aber solides Grundwissen in Azure — besonders relevant, wenn du mit Configure and Manage Azure Security und Implement and Manage Storage arbeitest.
Solutions Architect (grob 95.000–130.000 US-Dollar in vergleichbaren US-Stellenanzeigen): Bei Senior-Rollen wird AZ-104 oft als Basisqualifikation vorausgesetzt, auf der weiterführende Zertifizierungen wie AZ-305 aufbauen.
Cloud Administrator / System Administrator: Das ist die direkteste Zielrolle für AZ-104 — hier verwaltest du täglich Identitäten, Storage, virtuelle Maschinen und Netzwerke, also genau die Bereiche, die in den offiziellen Prüfungsdomänen abgedeckt sind.
Cloud Support Engineer: Support-Teams bei Microsoft-Partnern und größeren IT-Dienstleistern setzen AZ-104 häufig als Einstiegsvoraussetzung.
Zu den Zahlen für den deutschen Markt: Wenn du nach AZ-104 gehalt suchst, wirst du sehr unterschiedliche Angaben finden, je nachdem, ob es sich um Berlin, München oder ein kleineres Unternehmen außerhalb der Metropolregionen handelt. Ich gebe hier bewusst keine pauschale Zahl für Deutschland an — schau dir aktuelle Gehaltsreports von Stepstone, Gehalt.de oder LinkedIn Salary für deine Region und Erfahrungsstufe an, statt dich auf eine einzelne Quelle zu verlassen.
Der entscheidende Punkt bleibt: Ein Fail in deiner Vergangenheit taucht in keiner dieser Bewerbungen auf. Was zählt, ist, ob du am Ende die Zertifizierung in der Tasche hast, wenn du dich bewirbst.
Der Karriere-Impact hängt davon ab, wo du gerade stehst
Wie stark AZ-104 für deinen Karrierefortschritt ins Gewicht fällt, hängt maßgeblich davon ab, in welcher Phase deiner Laufbahn du dich befindest.
Berufseinsteiger: Für dich ist AZ-104 oft der erste greifbare Beweis, dass du mehr kannst als Theorie aus Tutorials. Ein Fail an dieser Stelle ist Teil des normalen Lernprozesses — fast niemand besteht seine erste Cloud-Zertifizierung ohne mindestens einen holprigen Anlauf, sei es durch fehlende Praxis oder durch unzureichende AZ-104 vorbereitung.
Berufswechsler: Wenn du aus einem anderen IT-Bereich in die Cloud wechselst, dient AZ-104 als konkreter Beleg für deine Azure-Kompetenz und dein ernsthaftes Engagement für den Wechsel. Hier wiegt ein Fail subjektiv oft schwerer, weil du das Gefühl hast, “es beweisen zu müssen” — objektiv ändert sich aber nichts an deinen Chancen, sobald du die Prüfung im zweiten Anlauf bestehst.
Erfahrene Administratoren: Wenn du bereits seit Jahren mit Azure arbeitest und die Prüfung “nur” formalisieren willst, ist ein Fail meist ein Weckruf, dass praktische Erfahrung und Prüfungswissen zwei unterschiedliche Dinge sind. Das sagt nichts über deine tatsächliche Kompetenz aus, sondern über deine Prüfungstechnik.
Führungskräfte und Architekten: In dieser Phase ist AZ-104 selten karriereentscheidend — es ist eher ein Baustein neben AZ-305 oder anderen Spezialisierungen. Ein einzelner Fail verändert hier praktisch nichts.
Die Auswirkung von AZ-104 auf dein IT-Karrierewachstum variiert also je nach Ausgangslage, aber das zugrunde liegende Wertversprechen bleibt gleich: Es ist eine marktweit anerkannte Bestätigung deiner Azure-Administrationsfähigkeiten, nach der Arbeitgeber aktiv suchen.
Was mehr zählt als das Zertifikat selbst
So real das Potenzial von AZ-104 für deine Karriere auch ist — Arbeitgeber interessieren sich letztlich mehr dafür, ob du dieses Wissen praktisch anwenden kannst. Hier ist, was den Karrierefortschritt tatsächlich antreibt:
Nachweisbare Projekterfahrung: Hast du schon einmal eine Migration von On-Premises zu Azure begleitet? Hast du VNets mit Peering konfiguriert oder Storage-Redundanz für ein produktives System geplant? Das zählt in Interviews oft mehr als der Zertifizierungsnachweis allein.
Fähigkeit, Probleme unter Druck zu lösen: Ein Ausfall um drei Uhr morgens, bei dem du Monitor and Maintain Azure Resources anwenden musst, um die Ursache zu finden — genau solche Situationen unterscheiden Kandidaten, nicht die Prüfungsnote.
Kommunikation mit nicht-technischen Stakeholdern: Kannst du einem Product Owner erklären, warum ein bestimmtes Storage-Tier teurer, aber notwendig ist? Diese Soft Skills entscheiden oft über Beförderungen.
Die erfolgreichsten Fachkräfte kombinieren die AZ-104-Zertifizierung mit starker praktischer Erfahrung. Sie nutzen das Zertifikat als Fundament, bauen ihren Ruf aber darauf auf, mit Azure-Technologien tatsächlich Ergebnisse zu liefern. Wer nur das Zertifikat hat, aber nie ein reales System betreut hat, wird in technischen Interviews schnell entlarvt. Wer umgekehrt jahrelange Praxis, aber kein Zertifikat hat, verliert oft schon bei der ersten automatisierten Vorauswahl durch HR-Software.
Das ist die ehrliche Einordnung: Das Zertifikat öffnet Türen, die Erfahrung hält sie offen.
Wie du ein nicht bestandenes AZ-104 im Interview ansprichst
Die gute Nachricht: Du musst einen Fail so gut wie nie proaktiv erwähnen. Aber falls die Zertifizierung im Gespräch zum Thema wird und du sie noch nicht in der Tasche hast, hier drei Wege, souverän damit umzugehen:
Hier sind drei Wege, die tatsächlich funktionieren:
Weg 1 – Kurz und sachlich bleiben. Wenn ein Interviewer fragt, wo du mit AZ-104 stehst, reicht ein ehrlicher, knapper Satz: “Ich bereite mich aktuell darauf vor und habe den Prüfungstermin bereits gebucht.” Niemand erwartet, dass du deine gesamte Lerngeschichte ausbreitest. Du musst nicht erklären, dass der erste Versuch schiefgelaufen ist, wenn niemand konkret danach fragt.
Weg 2 – Den Fokus auf praktisches Wissen verschieben. Statt über die Prüfung zu reden, sprich über das, was du tatsächlich kannst: “Ich arbeite gerade intensiv an Storage-Redundanz und Netzwerksegmentierung in Azure, parallel zur Zertifizierungsvorbereitung.” Das zeigt, dass dein Wissen nicht an einem Prüfungszertifikat hängt, sondern an echter Auseinandersetzung mit der Materie.
Weg 3 – Falls du direkt gefragt wirst, ehrlich und ohne Drama antworten. Sollte jemand explizit fragen “Hast du es schon mal versucht?”, sag einfach ja, und füge hinzu, was du aus dem ersten Anlauf mitgenommen hast: “Der erste Versuch hat mir gezeigt, dass ich bei Netzwerksicherheit und RBAC-Szenarien noch tiefer einsteigen musste — genau daran arbeite ich jetzt.” Das klingt nicht nach Ausrede, sondern nach jemandem, der reflektiert und sich verbessert. Interviewer bewerten diese Antwort in der Regel positiv, weil sie zeigt, wie du mit Rückschlägen umgehst — eine Eigenschaft, die in der Cloud-Administration ständig gefragt ist, wenn Systeme nicht so laufen wie geplant.
Wichtig dabei: Verstecke dich nicht hinter Ausreden wie “die Prüfung war unfair” oder “die Fragen waren zu praxisfern”. Das wirkt defensiv. Viel überzeugender ist es, den Fail als Datenpunkt zu behandeln, der dir gezeigt hat, wo genau du nachlegen musstest.
Der richtige Zeitpunkt für den zweiten Versuch
Eine Frage, die in Foren und bei az-104-prüfungsfragen-deutsch-Diskussionen ständig auftaucht: Wie lange solltest du zwischen erstem Fail und zweitem Versuch warten? Microsoft schreibt eine verpflichtende Wartezeit von 24 Stunden vor dem ersten Retake vor, bei weiteren Fails verlängert sich diese Frist. Aber die formale Regel ist nicht die eigentliche Frage — die eigentliche Frage ist, wann du inhaltlich bereit bist.
Aus der Praxis heraus sind zwei bis vier Wochen für die meisten Kandidaten ein realistisches Fenster, um gezielt an Schwachstellen zu arbeiten, statt den gesamten Stoff noch einmal von vorne durchzugehen. Der Fehler, den viele nach einem nicht bestandenen AZ-104 machen, ist entweder zu überstürzen (in drei Tagen nochmal antreten, ohne die Score-Auswertung wirklich analysiert zu haben) oder zu lange zu zögern (drei Monate warten, bis das gesamte Vorwissen wieder verblasst ist).
Schau dir zuerst deinen Score-Report genau an. Microsoft zeigt dir dort, in welchen Themenbereichen du unter der Bestehensgrenze lagen — etwa bei “Implement and Manage Storage” oder “Configure and Manage Virtual Networking”. Genau dort solltest du deine verbleibende Vorbereitungszeit konzentrieren, statt wieder bei null anzufangen. Wer nach einem Fail einfach nochmal alle Videos von vorne schaut, verschwendet Zeit, die er gezielter einsetzen könnte.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen “nochmal lernen” und “gezielt üben”. Viele Kandidaten haben beim ersten Versuch die Theorie verstanden, sind aber an szenariobasierten Fragen gescheitert — also an Fragen, die nicht einfach Wissen abfragen, sondern verlangen, dass du eine konkrete technische Entscheidung in einem realistischen Kontext triffst. Genau das ist der Punkt, an dem gezieltes Üben mit echten Prüfungsszenarien den größten Unterschied macht. Übe realistische AZ-104-Szenariofragen auf Certsqill — mit KI-Tutor-Erklärungen, die genau zeigen, warum jede Antwort richtig oder falsch ist. Das hilft dir nicht nur, dir Fakten zu merken, sondern zu verstehen, wie Microsoft in der Prüfung tatsächlich denkt.
Was ein Fail über deine Lernstrategie verrät
Ein nicht bestandenes AZ-104 ist selten Zufall — es ist meistens ein Signal, dass irgendwo in deiner Vorbereitung eine Lücke war, die sich lohnt zu identifizieren, bevor du erneut antrittst. Drei typische Muster, die immer wieder auftauchen:
Du kanntest die Theorie, aber nicht die Praxis. Viele Kandidaten lernen Konzepte wie Azure AD, RBAC oder Netzwerksicherheitsgruppen rein aus Dokumentation und Videos, ohne sie je selbst im Azure-Portal oder per PowerShell/CLI angelegt zu haben. In der Prüfung tauchen dann Szenarien auf, bei denen du eine Konfiguration in deinem Kopf durchspielen musst — und genau da hakt es, wenn du es nie selbst gemacht hast.
Du hast dich auf Auswendiglernen statt Verständnis verlassen. AZ-104-Fragen sind bewusst so gebaut, dass reines Faktenwissen oft nicht reicht. Wenn du dir nur gemerkt hast, “Storage-Konto X hat Feature Y”, aber nicht verstehst, warum du Y in einem bestimmten Szenario überhaupt brauchst, kippst du bei leicht abgewandelten Fragen.
Du hast das Zeitmanagement unterschätzt. Ein überraschend häufiger Grund für ein nicht bestandenes AZ-104 ist schlicht, dass Kandidaten bei den letzten 15–20 Fragen unter Zeitdruck geraten und hastig raten, statt strukturiert vorzugehen. Das hat nichts mit Fachwissen zu tun, sondern mit Prüfungstechnik — und lässt sich gezielt trainieren, indem du unter realistischen Zeitbedingungen übst, statt Fragen ohne Timer durchzuklicken.
Wenn du ehrlich analysierst, welches dieser Muster bei dir zutraf, wird dein zweiter Anlauf deutlich zielgerichteter. Das ist der eigentliche Wert eines Fails: Er zeigt dir präzise, wo die Lücke liegt, statt dich im Ungefähren zu lassen.
Die langfristige Perspektive
Wenn du in fünf Jahren auf diesen Moment zurückblickst — den Tag, an dem “Fail” auf dem Bildschirm stand — wird er in deiner Karriere-Erzählung schlicht nicht vorkommen. Was zählt, ist der Weg, den du danach gegangen bist: ob du bestanden hast, wie du dein Wissen in echten Projekten eingesetzt hast, welche Rollen du dadurch bekommen hast. Niemand in einem Vorstellungsgespräch in drei Jahren wird fragen, ob dein erster AZ-104-Versuch geklappt hat. Sie werden fragen, wie du ein VNet mit mehreren Subnetzen aufsetzt oder wie du eine Kostenoptimierung für Storage umgesetzt hast.
Der Fail ist ein Datenpunkt in deiner Lerngeschichte, nicht ein Urteil über deine Fähigkeit. Fachkräfte, die heute erfolgreich als Cloud Administrator, DevOps Engineer oder Solutions Architect arbeiten, haben in überwältigender Mehrheit irgendwo in ihrer Zertifizierungslaufbahn mindestens eine Prüfung nicht auf Anhieb bestanden. Das ist kein Geheimnis, das verschwiegen wird — es ist einfach nicht relevant genug, um es zu erwähnen.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie oft kann ich AZ-104 wiederholen, wenn ich durchgefallen bin? Nach dem ersten Fail musst du 24 Stunden warten, bevor du dich erneut anmelden kannst. Beim zweiten Fail verlängert sich die Wartezeit auf 14 Tage, ab dem dritten Versuch ebenfalls auf 14 Tage zwischen den weiteren Anläufen. Es gibt aber ein Limit von maximal fünf Versuchen pro Zertifizierung innerhalb von zwölf Monaten.
Muss ich für den zweiten Versuch erneut die volle Prüfungsgebühr zahlen? Ja, jeder Versuch wird einzeln berechnet, es sei denn, du hast einen kostenlosen Retake-Voucher über ein Microsoft-Programm oder eine Schulung erhalten. Plane die Kosten also realistisch mit ein, wenn du deine AZ-104 vorbereitung für den zweiten Anlauf planst.
Sieht mein Arbeitgeber, wenn ich AZ-104 zweimal versucht habe? Nein. Arbeitgeber haben keinen Zugriff auf deine Prüfungshistorie bei Microsoft. Sichtbar ist ausschließlich, ob du die Zertifizierung aktuell besitzt und gültig ist — nicht, wie viele Anläufe dafür nötig waren.
Wie lange sollte ich zwischen einem nicht bestandenen AZ-104 und dem nächsten Versuch warten? Formal reichen 24 Stunden, aber inhaltlich sind zwei bis vier Wochen für die meisten Kandidaten realistischer, um gezielt an den Themenbereichen zu arbeiten, in denen der Score-Report Schwächen zeigt.
Verfällt mein bisheriges Lernen, wenn ich AZ-104 nicht bestanden habe? Nein, dein Wissen bleibt bestehen — du musst nicht wieder bei null anfangen. Nutze deinen Score-Report, um gezielt an den schwachen Bereichen zu arbeiten, statt den gesamten Stoff erneut durchzuackern.
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